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Polizei löst Proteste auf den Malediven mit Tränengas auf

Mit Tränengas und Schlagstöcken ist die Polizei auf den Malediven gegen regierungskritische Demonstranten vorgegangen. Dutzende Menschen seien dabei in der Hauptstadt Male verletzt worden, sagte Oppositionssprecher Mohammed Shareef.

Mindestens 30 Demonstranten seien festgenommen worden, darunter zahlreiche Frauen und ein Parlamentarier. "Die Demonstration wurde brutal niedergeschlagen", ergänzte Shareef. Ein Polizeisprecher sagte, die Beamten hätten die Schlagstöcke und das Tränengas zur Selbstverteidigung eingesetzt, als sie bei der Auflösung des Protests angegriffen worden seien.

Die Anhänger der Opposition hatten seit Samstag in Male demonstriert. Sie forderten den Rücktritt von Präsident Mohammed Nasheed, den sie für die schlechte wirtschaftliche Lage des Inselstaats verantwortlich machen.

Das Ferienparadies im Indischen Ozean hat derzeit mit steigenden Lebensmittelpreisen und hoher Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Viele der 330'000 Einwohner leben in Armut.

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