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Bern - Vier Tage nach dem tragischen Bootsunglück auf dem Bielersee, bei dem eine 24-jährige Frau tödlich verletzt wurde, gehen immer noch neue Hinweise bei der Polizei ein. Zurzeit sind die Ermittler daran, verschiedene Angaben zu überprüfen.
Aus ermittlungstaktischen Gründen können aber keiner Angaben dazu gemacht werden, wie das Untersuchungsrichteramt und die Kantonspolizei Bern mitteilten. Die Ermittlungen seien zeitintensiv, zumal zahlreiche Gespräche und Nachforschungen zu tätigen seien. Zurzeit arbeitet sich die Sonderkommission, die am Vortag eingesetzt wurde, systematisch durch die Hinweise.
Aufgrund der bisherigen Zeugenaufrufe seien viele und teilweise wertvolle Hinweise eingegangen. Aus diesem Grund hätten die Untersuchungsbehörden keine Veranlassung gesehen, eine Belohnung auszusetzen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Die Polizei setzt die Hoffnung nun auch auf die möglichen Mitinsassen oder Bekannte des Bootsführers, die den Unfall direkt oder indirekt mitbekommen haben könnten. Sie rief diese Personen auf, sich zu melden.
Auch typähnliche BooteDie Polizei wies nochmals darauf hin, dass es sich bei dem Schiff, das den Unfall verursachte, nicht zwingend um ein Modell der Marken "Boesch" oder "Pedrazzini" handeln müsse. Es könnte auch ein typähnliches Boot gewesen sein, das gemäss Zeugenaussage wein- oder alt-bordeaux-rot war und über ein weisses Deck verfügt.
Die beim Unfall getötete 24-jährige Frau und ihr Freund waren am Sonntag an Bord eines gelben Gummiboots von der St. Petersinsel in Richtung Lüscherz gepaddelt, als sich das Motorboot mit hoher Geschwindigkeit näherte. Trotz Rufen und Handzeichen änderte der Lenker seinen Kurs nicht.
Das Paar sprang ins Wasser, um sich zu retten. Doch die junge Frau wurde vom Boot erfasst und so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb. Das Motorboot fuhr ohne anzuhalten in Richtung Biel weiter.

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SDA-ATS