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Der G20-Gipfel in Hamburg beginnt erst am Wochenende. Zahlreiche Demonstranten haben aber bereits Stellung bezogen und einen Grosseinsatz der Polizei ausgelöst.

KEYSTONE/EPA/FOCKE STRANGMANN

(sda-ats)

Drei Tage vor dem G20-Gipfel in Hamburg haben Hunderte Menschen mit Protestaktionen die Polizei im Dauereinsatz gehalten. Die Beamten rückten am Dienstagabend fast im Zehn-Minuten-Takt aus. Auch Wasserwerfer kamen zum Einsatz.

Eine Person wurde nach Angaben der Polizei nach einem Flaschenwurf festgenommen. Vor allem ein Menschenauflauf im Stadtteil St. Pauli hielt die Beamten auf Trab. Die Polizei rückte mit einem Grossaufgebot und Wasserwerfern an.

Ein Polizeisprecher beschrieb die Situation als "Massenproblem". Am späten Abend begann die Polizei mit dem Räumen der Strasse. Hunderte Menschen waren zuvor einem Aufruf zu einem "hedonistischen Massencornern gegen G20" gefolgt, um auf den Strassen mit Musik und Getränken gegen den Gipfel zu demonstrieren.

Als weiteres Zeichen des Protests hängten Aktivisten die Fassade des Schauspielhauses mit Plakaten teilweise zu. Neben dem Eingang klebten Parolen wie "Bühne frei für Isomatten" und "Protest is not a crime".

Bis zu 8000 Gewaltbereite erwartet

Zuvor war die Polizei wie schon am Sonntag bei einem Protest-Camp auf der Elbhalbinsel Entenwerder vorgegangen und hatte mehrere Zelte von G20-Gegnern auf einer Grünfläche im Stadtteil Altona weggeräumt. Unter dem Protest von Hunderten Menschen entfernten die Beamten die Zelte, in denen zum Teil noch Demonstranten sassen.

"Es ist keine Versammlung, es ist wildes Campen in einem Hamburger Park", sagte ein Polizeisprecher. Nach Schilderungen von Reportern der Nachrichtenagentur dpa setzte die Polizei Pfefferspray oder Reizgas ein. Die Polizei erlaubte das Aufstellen von 34 Zelten als Symbole der Aktivisten. Das Übernachten in den provisorischen Unterkünften gestatten die Behörden aber nicht.

Zum Treffen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer am Freitag und Samstag werden in Hamburg mehr als 100'000 Gegendemonstranten erwartet - darunter bis zu 8000 gewaltbereite.

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SDA-ATS