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Polizei stellt grossflächige Suche nach entführter Bankiersfrau ein

Dieser Inhalt wurde am 21. Mai 2010 - 18:06 publiziert
(Keystone-SDA)

Heidenheim - Knapp eineinhalb Wochen nach der Entführung der Bankiersfrau Maria Bögerl aus dem deutschen Heidenheim hat die Polizei die Suche nach der 54-Jährigen in den umliegenden Wäldern vorerst eingestellt.
Einem Sprecher zufolge wurden derweil auch Kunden der Sparkasse überprüft, die von Bögerls Ehemann geleitet wird. Dabei gehe es darum, ob sich jemand wegen Schulden oder abgelehnter Kredite womöglich habe rächen wollen.
Einen Bericht der Bild"-Zeitung, wonach Blut der Frau auf dem Beifahrersitz ihres Autos gefunden worden und eindeutig identifiziert sein soll, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht kommentieren.
Bei der Sonderkommission gingen rund 1200 Hinweise aus der Bevölkerung ein. 500 der Hinweise seien "werthaltig" und davon bereits 200 abgearbeitet. Eine heisse Spur sei nicht darunter. Auch die Belohnung von 100'000 Euro und ein verzweifelter Appell der Familie in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" erbrachten bislang keinen Durchbruch.
Maria Bögerl war am Mittwoch vergangener Woche aus dem Haus der Familie in ihrem eigenen Auto entführt worden. Kurz danach hatte sich der Entführer beim Ehemann des Opfers gemeldet und 300'000 Euro Lösegeld gefordert. Dabei konnte seine Frau kurz mit ihm sprechen.
Der Bankier legte das Geld dann zwar wie gefordert an einem mit einer Deutschland-Flagge markierten Platz an einer Autobahn ab. Doch das Lösegeld wurde nicht abgeholt. Seither gab es keinen Kontakt und auch kein Lebenszeichen mehr von der Frau.

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