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Auf dem Basler Messeplatz ist es am Freitagabend zwischen der Basler Polizei und Teilnehmenden einer nicht bewilligten Party zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen.

Die Polizei war nach einem Strafantrag der Messe Schweiz angerückt, die den Platz für die Kunstmesse Art Basel gemietet hat.

Als die Polizei gegen 22 Uhr eine unbewilligte Musikanlage sicherstellen wollte, hätten mehrere Personen Flaschen, Stühle und Farbbeutel gegen die Polizistinnen und Polizisten geworfen, teilte die Polizei am Samstag mit. Sie habe darauf Gummischrot und Reizstoff einsetzen müssen.

Die gewaltsame Auseinandersetzung dauerte lediglich wenige Minuten. Die Mehrheit der Teilnehmer und Teilnehmerinnen der unbewilligten Aktion zogen danach ab. Festnahmen habe es keine gegeben, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Über allfällige Sachschäden sei bisher nichts bekannt.

Auf dem Messeplatz befindet sich während der noch bis Sonntag dauernden Art Basel ein Kunstprojekt aus Bretterhäuschen mit dem Titel "Favela Café". Daneben hatten laut der Polizei am Freitagnachmittag mehrere Personen begonnen, eine eigene spontane Aktion durchzuführen.

Die Messe Schweiz habe die Leute dieser unbewilligten "Favela" zunächst gewähren lassen und das Gespräch gesucht. Mehrfachen Aufforderungen der Messe, die Musik abzustellen und die Aktion abzubrechen, seien die Teilnehmer jedoch nicht nachgekommen. Derweil war die Gruppe auf gegen hundert Personen angewachsen.

Schliesslich stellte die Messe Strafantrag, wie der Polizeisprecher sagte. Nachdem auch eine Verwarnung der Polizei keinen Erfolg hatte, beschloss diese, die Musikanlage sicherzustellen, um die Musik zu unterbinden. Dabei kam es dann zu den gewaltsamen Vorfällen.

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SDA-ATS