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Polizist muss sich wegen Tötung bei G20-Protest verantworten

Ein britischer Polizist muss sich wegen der mutmasslichen Tötung eines Mannes während der Proteste gegen den G20-Gipfel vor zwei Jahren vor Gericht verantworten. Das entschied das Amtsgericht des Bezirks Westminster in London.

Der Fall werde an den Central Criminal Court, besser bekannt als Old Bailey, übergeben. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst keine Verhandlung zu dem Fall angestrebt.

Im vergangenen Monat hatte jedoch eine gerichtliche Untersuchung ergeben, dass der heute 44-jährige Polizist übermässige und unangemessene Gewalt anwandte. Er hatte den Zeitungsverkäufer mit einem Schlagstock geschlagen und zu Boden geworfen.

Der 47-jährige Ian Tomlinson hatte versucht, durch die Reihen der Demonstranten zu kommen. Er starb wenige Minuten später. Tomlinson gehörte nicht zu den Teilnehmern der teils gewalttätigen Proteste gegen den G20-Gipfel im April 2009.

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