Navigation

Porsche verbucht unter dem Strich einen Milliardenverlust

Dieser Inhalt wurde am 25. November 2009 - 10:56 publiziert
(Keystone-SDA)

Stuttgart - Porsche kommt die gescheiterte VW-Übernahme teuer zu stehen. Trotz eines Gewinns im Autogeschäft verbuchte die Dachgesellschaft Porsche Automobil Holding im Ende Juli beendeten Geschäftsjahr 2008/2009 unter dem Strich einen Verlust von 3,6 Mrd. Euro.
Ausschlaggebend für die roten Zahlen war vor allem, dass Porsche ihre Optionen auf VW-Aktien abgewertet hatten, um diese besser verkaufen zu können. Im Vorjahr hatte die Dachgesellschaft dank der Beteiligung an Europas grösstem Autohersteller noch einen Rekordgewinn von 6,4 Mrd. Euro verbucht.
Im operativen Autogeschäft schrumpfte das Ergebnis im Jahresvergleich von rund 1 Mrd. Euro auf 700 Mio. Euro, wie das Unternehmen in Stuttgart mitteilte. Einen konkreten Ausblick für das laufende Geschäftsjahr legte Porsche nicht vor.
In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres sei der Absatz erneut geschrumpft, sagte Porsche-Chef Michael Macht laut Mitteilung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verkauften die Schwaben mit 75'238 Sport- und Geländewagen 24 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz der Porsche AG ging um zwölf Prozent auf 6,6 Mrd. Euro zurück.

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?