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Post-Präsident: Tarife der Briefpost werden vorläufig nicht erhöht

Laut Post-Präsident Urs Schwaller gibt es vorläufig keine Erhöhung bei den Tarifen der Briefpost. (Archivbild)

KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

(sda-ats)

Laut Post-Präsident Urs Schwaller werden die Tarife für A- und B-Post weder 2018 noch 2019 erhöht. Danach werde die Frage neu erörtert, Tabus dürfe es nicht geben. Von der Politik fordert Schwaller eine Grundsatzdiskussion über die Post.

Die Post würde durch eine Tariferhöhung der Briefpost immerhin 20 bis 40 Millionen Franken mehr einnehmen, sagte Urs Schwaller in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag".

Sollten die Frequenzen in den Poststellen auch nach 2020 weiterhin stark sinken, schliesst der Verwaltungsratspräsident einen weiteren Filialabbau nicht aus: "Die Zahl von 800 bis 900 Filialen ist nicht in Stein gemeisselt, es bestehen heute aber keine Pläne", sagte Schwaller.

Die Post mache ein Defizit von fast 200 Millionen Franken bei den Poststellen. Ein Defizit könne sich die Post zwar leisten, dieses müsse aber näher bei 100 als 200 Millionen Franken liegen.

Angesprochen auf die Reaktionen von Politikern zum Filialabbau fordert der ehemalige CVP-Ständerat eine Diskussion über die Grundversorgung durch die Post: "Wir müssen dann aber auch regeln, wer die zusätzlichen Leistungen bezahlt."

In den Diskussionen dürfe es aber nicht nur um die Poststellen gehen. "Wir müssen uns überlegen, was wir von der Post in den nächsten zehn Jahren erwarten", sagte Schwaller weiter zur Zeitung.

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