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Kabul - Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat den Anführer der Taliban, Mullah Mohammed Omar, zu Verhandlungen aufgefordert. Die Regierung hoffe, dass dieser in den Friedensprozess eintrete sowie Anschlägen und der Gewalt gegen Männer, Frauen und Kinder abschwöre, sagte Karsai in Kabul.
Der afghanische Präsident hatte in der Vergangenheit wiederholt die 2001 durch US-geführte internationale Truppen von der Macht vertriebenen Radikalislamisten zu Verhandlungen aufgefordert. Erst am Wochenende kündigte Karsai die Einsetzung eines Rates für Friedensverhandlungen mit den Taliban an. Das Gremium soll die Verhandlungen vorbereiten.
Die Taliban lehnen Verhandlungen jedoch ab, solange die Karsai stützenden internationalen Truppen noch im Land sind. Insgesamt sind derzeit in Afghanistan rund 150'000 US- und NATO-Soldaten im Einsatz, um die Taliban zu bekämpfen.
In einer am Mittwoch verbreiteten Botschaft hatte Omar eine baldige Niederlage der internationalen Truppen in Afghanistan ankündigt. "Der Sieg unserer islamischen Nation über die ungläubigen Eindringlinge steht unmittelbar bevor", hiess es nach Angaben des auf die Beobachtung islamistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen SITE in der Erklärung.

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SDA-ATS