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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat angesichts steigender Preise vor sozialen Unruhen gewarnt. Auch die hohe Arbeitslosigkeit könne Länder politisch destabilisieren, sagte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn am Dienstag.

Steigende Lebensmittel- und Treibstoffpreise treffen ärmere Länder besonders hart und gelten mit als Auslöser für die jüngsten Unruhen in Ägypten und Tunesien. Die wachsenden Spannungen zwischen einzelnen Ländern könnten zu mehr Protektionismus im Handel und bei den Finanzen führen, sagte Strauss-Kahn weiter.

Die Weltwirtschaft habe seit der Krise zwar Fortschritte gemacht, doch die Ungleichgewichte zeigten sich inzwischen wieder deutlicher. Das Wachstum in Ländern mit hohem Handelsdefizit wie den USA sei weiter durch die Binnennachfrage getrieben, so Strauss-Kahn.

Geldpolitik müsse Konjunktur stützen

Die Konjunktur in Ländern mit Handelsüberschuss wie Deutschland und China hänge weiter vom Export ab. Der IWF rechnet laut Strauss-Kahn in diesem Jahr mit einem Wachstum von nur 2,5 Prozent in den Industrieländern, weil die hohe Arbeitslosigkeit und Verschuldung der Haushalte die Binnennachfrage bremsen.

Die Geldpolitik müsse dort die Konjunktur weiter stützen, solange sich der Inflationsdruck in Grenzen hält und hohe Arbeitslosigkeit vorherrscht. "Ohne Arbeitsplätze und Einkommenssicherheit wird die Binnennachfrage nicht in Schwung kommen", sagte Strauss-Kahn.

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SDA-ATS