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Er schreit viel, will nicht genug schlafen und hat das Leben seiner Eltern komplett auf den Kopf gestellt: Der kleine britische Prinz George ist vier Wochen nach seiner Geburt in Bestform.

Das berichtete Papa Prinz William in einem am Montag veröffentlichten Interview des Senders CNN. "Er wächst ziemlich schnell. Aber er ist ein kleiner Kämpfer - er zappelt ziemlich viel herum", sagte William.

Er erkenne sich und seinen jüngeren Bruder Harry in der frechen Art seines Sohnes wieder. "Er erinnert mich entweder an meinen Bruder oder mich, als ich jünger war", sagte der 31-Jährige.

George könne ein richtiger "Frechdachs" sein - ansonsten gehe es ihm aber sehr gut. "Und er will nicht so viel schlafen, was ein bisschen problematisch ist." Der Enkel der britischen Königin Elizabeth II. erzählte, dass ihm George bereits einige schlaflose Nächte bereitet habe.

Schlafmanko bei der Arbeit wettmachen

Er freue sich darauf, bald wieder als Rettungspilot bei der britischen Luftwaffe im Einsatz zu sein, sagte William. "Nun ja, wie einige Väter wohl wissen, bin ich eigentlich sehr froh, wieder zur Arbeit zu gehen und etwas Schlaf zu bekommen." Allerdings hoffe er, nach seiner Rückkehr auf den Stützpunkt nicht zu Nachtschichten eingeteilt zu werden.

William gab zu, dass seine Frau Kate deutlich öfter als er nachts aufstehe, um sich um George zu kümmern. Dafür habe er die erste Windel gewechselt. "Ich hatte keine Chance. Sämtliche Hebammen haben mich angestarrt und gesagt: 'Mach Du das, mach Du das.'"

Vaterschaft verändert

Das Vatersein habe ihn schon jetzt verändert, sagte William: "Die vergangenen Wochen waren eine ganz neue emotionale Erfahrung. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so fühlen würde. Obwohl es noch nicht so eine lange Zeit ist, habe ich das Gefühl, viele Dinge beeinflussen mich jetzt ganz anders."

Dass er sich vor dem Spital Hunderten Journalisten, Kameraleuten und Schaulustigen stellen musste, als er, Kate und George die Klinik verliessen, machte William nichts aus. "Ich war wegen George auf einem derartigen Höhenflug, und Catherine auch, dass wir total froh waren, ihn jedem zu zeigen, der ihn sehen wollte." Er sei allerdings froh gewesen, dass der Kleine nicht die ganze Zeit dabei geschrien habe.

Seine Frau und sein Kind selber mit dem Auto nach Hause zu fahren, sei für ihn sehr wichtig gewesen. "Manchmal kann man Sachen nicht so machen, wie man es selber gerne hätte, und das System übernimmt." Manche Dinge allerdings wolle er einfach so machen, wie er es selber wolle: "Für mich stehen Catherine und der kleine George jetzt an allererster Stelle."

Prinz George Alexander Louis, der Dritte der britischen Thronfolge, war am 22. Juli in London zur Welt gekommen. Die kleine Familie hatte sich danach zunächst weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

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SDA-ATS