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Die Hersteller von luxuriösen Business-Jets erholen sich von der Krise: Fast 470 Aussteller haben am Montag in Genf die elfte Branchenmesse EBACE eingeläutet. Die Verkäufe dieser Flugzeuge, bei denen es sich teilweise schon fast um fliegende Villen handelt, ziehen zumindest bei den grossen Herstellern an.

Anlässlich der EBACE (European Business Aviation Conference and Exhibition) stehen über 60 kleine und mittelgrosse Flugzeuge Seite an Seite auf dem Rollfeld des Flughafens Cointrin. Bis Donnerstag erwarten die Veranstalter über 12'000 Besucher. Im vergangenen Jahr hatten 11'174 Besucher ihr Interesse bekundet.

Zurück zum Wachstum

Die Geschäftsfliegerei musste 2009 Umsatzeinbussen von 30 bis 40 Prozent hinnehmen. Derzeit geben Wachstumsländer wie China, Indien, Russland, Brasilien oder die reichen Golfstaaten den VIP-Jets Auftrieb.

"Wir sind mit den Langstrecken-Geschäftsflugzeugen auf das Niveau von 2008 zurückgekehrt", sagte Jeff Miller, Vizepräsident des Flugzeugbauers Gulfstream, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA. Die Tochter des Konzerns General Dynamics will dieses Jahr 105 Jets bauen, nach 99 im Vorjahr.

Die kleineren Hersteller stecken hingegen immer noch in Schwierigkeiten. "Der Markt bleibt schwach in diesem Segment, und die Kunden sind vorsichtig", sagte ein Exponent dieses Branchenteils, der neben Preisdruck auch den hohen Druck von neuen Mitbewerbern zu spüren bekommt.

Auch der Hersteller Dassault-Breguet, einer der grossen in der Branche, ist noch nicht aus dem Gröbsten heraus. Die Franzosen liefern dieses Jahr wohl nur 70 Flugzeuge aus, nach 95 im vergangenen Jahr. 2013 soll mit dem Modell Falcon 2000S für zehn Passagiere aber ein Modell auf den Markt kommen, das weniger als 25 Mio. Dollar kostet.

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SDA-ATS