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Zürich - Die Basler Privatbank Sarasin wächst weiter: Im ersten Halbjahr 2010 hat die Gruppe netto 6,4 Mrd. Fr. neue Kundenvermögen erhalten und mit 60,1 Mio. Fr. 11 Prozent mehr verdient als im Vorjahr. Die Analysten hatten aber mehr Gewinn erwartet.
Auch die Profitabilität überzeugt die Expertengemeinde nicht: So entspreche die Bruttomarge auf den Kundenvermögen, die von 86 auf 69 Basispunkten gefallen ist, nicht den Profitabilitätszielen, die sich Sarasin vor fünf Jahren gesetzt hatte, bemängelten Analysten nach der Präsentation des Halbjahresergebnisses am Donnerstag.
Joachim Strähle, Chef der zur niederländischen Rabobank gehörenden Gruppe, nannte unter anderem Absicherungsgeschäfte gegen Zinsrisiken als Grund für die gedämpfte Profitabilität im Halbjahr. Auch die Jagd nach Kunden rund um den Globus kostet Sarasin eine Stange Geld. Laut Strähle kann die Bank nur viel Neugeld generieren, wenn sie genügend Kundenberater anwirbt.
Aktie fällt deutlich
Die verwalteten Vermögen stiegen zwischen Anfang Januar und Ende Juni von 93,7 Mrd. Fr. auf 96,2 Mrd. Franken. Getragen wurde der Anstieg nur durch das Neugeld, denn der Wert der Vermögen litt unter der Abkühlung an den Börsenmärkten und ungünstigen Wechselkursen. Bis Ende Jahr will Sarasin bei den Kundenvermögen auf jeden Fall die 100-Milliarden-Marke dauerhaft knacken.
An der Börse fielen die Titel deutlich: Die Aktie schloss bei 39.20 Franken und somit 7,8 Prozent unter dem Kurs vom Mittwochabend.
Schwaches Handelsgeschäft
Stark gebremst wurde die Bank im abgelaufenen Semester im Handelsgeschäft, wo der Erfolg um 63 Prozent auf 23,2 Mio. Fr. einbrach. Grund sind laut Mitteilung Einbussen bei Absicherungsgeschäften gegen steigende Zinsen sowie Wechselkurseffekte.
Hauptertragspfeiler blieb das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, wo der Erfolg um 28 Prozent auf 218,9 Mio. Fr. zunahm. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft legte um 9,9 Prozent auf 74,5 Mio. Fr. zu.
Während Sarasin in Nürnberg, Warschau, Wien, Mumbai und Neu Delhi neue Standorte aufbaute, schloss sie ihre Niederlassungen in Spanien. Die Zahl der Stellen nahm in den sechs Monaten von 1556 auf 1595 zu, in der Schweiz von 1043 auf 1066.

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SDA-ATS