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Die Vereinigung Schweizerischer Privatbankiers (VSPB) stellt sich weiterhin gegen den automatischen Informationsaustausch. Mit Blick auf unversteuerte Vermögen müssten nun primär Fragen der Vergangenheit geregelt werden.

"Wir sind gegen den automatischen Informationsaustausch, verschliessen uns aber nicht dem Dialog", sagte VSPB-Geschäftsführer Michel Dérobert in einem am Montag veröffentlichten Interview mit den Westschweizer Zeitungen "La Tribune de Genève" und "24 heures".

Dérobert ruft den Bundesrat und das zuständige Staatssekretariat für Finanzfragen (SIF) zu einer proaktiven Haltung auf: "Man sollte nicht einfach den automatischen Informationsaustausch offerieren, ohne etwas dafür zu erhalten."

"Wir wünschen eine Bereinigung der Vergangenheit, den freien Zugang zum europäischen Markt und gute Rahmenbedingungen in der Schweiz", erklärte Dérobert. "Wenn wir das haben, wird der Rest einfacher. In diesen Fragen herrscht bestes Einvernehmen zwischen den Banken."

Ohne den Marktzugang zur Europäischen Union (EU) bekäme der Schweizer Finanzplatz laut Dérobert langfristig ein Problem. Es drohe eine Verlagerung.

Der VSPB-Generalsekretär verwies darauf, dass die Zahl der Arbeitsplätze der Privatbanken zwischen 2010 und 2012 in der Schweiz um 5 Prozent gestiegen seien, während die Institute im Ausland den Bestand um 22 Prozent erhöhten. Der in Genf ansässigen VSPB gehören 11 Privatbanken mit weltweit über 6000 Mitarbeitenden an.

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SDA-ATS