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Ein privates Erotik-Museum will seit Dienstag im katholisch dominierten Polen zum Abbau der Hemmungen beim Thema Sex beitragen. Der Museumsbesitzer Dariusz Kedziora sagte, mit der Ausstellung wolle er den Menschen zeigen, dass Erotik "etwas Normales" sei.

Ein solches Museum könne jungen Leuten schaden, sagte ein Sprecher des katholischen Jugendverbandes in Warschau.

Unter rund 2000 Ausstellungsstücken befinden sich peruanische Skulpturen, japanische Zeichnungen, griechische Vasen und chinesisches Porzellan mit erotischen Motiven.

Arbeitsregelung für Prostituierte

Ein polnischer Kondomautomat aus dem Jahr 1934 dokumentiert damalige Verhütungsmethoden. Zur Sammlung gehören auch deutsche und österreichische Anordnungen aus dem Ersten Weltkrieg, die die Arbeit der Prostituierten im besetzten Polen regelten.

"Die Erotik gilt im öffentlichen Raum in Polen weiterhin als Tabu", sagte der Kulturwissenschafter Radoslaw Muniak am Dienstag bei der Eröffnung der Einrichtung. Die polnische Sprache sei auf diesem Gebiet "sehr arm". Es gebe nur vulgäre oder infantile Ausdrücke, so Muniak.

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SDA-ATS