Navigation

Privatperson reicht Strafanzeigen gegen Bistümer Chur und Basel ein

Dieser Inhalt wurde am 14. April 2010 - 17:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Chur/Buchs - Die sexuellen Übergriffe von Geistlichen haben zu einer Strafanzeige gegen ehemalige und aktuelle Verantwortliche der Bistümer Chur und Basel geführt. Erstattet wurden die Anzeigen von einer Privatperson aus dem st. gallischen Buchs.
Begründet wurden die Eingaben damit, dass die Bistumsverantwortlichen die pädosexuellen Täter nicht der Strafjustiz zugeführt haben. Geschickt wurden die praktisch identischen Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaften der Kantone Graubünden und Solothurn.
Er könne den Eingang der Strafanzeige bestätigen, sagte Maurus Eckert, Sprecher der Bündner Staatsanwaltschaft, zu einem Bericht in der Tageszeitung "St. Galler Tagblatt". In der Anzeige werde verlangt, eine Begünstigung oder Mittäterschaft von Sexualdelikten zu untersuchen.
Die Staatsanwaltschaft werde die eingegangene Strafanzeige nun prüfen, sagte der Sprecher weiter. Laut Zeitungsbericht wurden die Anzeigen von einem Juristen verfasst.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?