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Der Prix Goncourt geht dieses Jahr an den französischen Schriftsteller Mathias Enard. Der 43-Jährige erhielt am Dienstag den wichtigsten Literaturpreis in Frankreich für seinen Roman "Boussole" (Kompass).

In dem komplexen Roman, der teilweise poetisch, teilweise essayistisch erscheint, befasst sich der Kenner des Mittleren Ostens mit dem Bild des Orients in der westlichen Welt. In der engeren Auswahl waren zuletzt Hédi Kaddour, Tobie Nathan und Nathalie Azoulai, in deren Büchern es ebenfalls um das schwierige Verhältnis von Orient und Okzident geht.

Enard zeigte sich "ausserordentlich glücklich" über die Auszeichnung. Er war im Vorfeld neben Hédi Kaddour als Favorit für den Preis gehandelt worden. Der 43-jährige Kenner des Arabischen und Persischen lebt nach längeren Aufenthalten im Mittleren Osten heute in Barcelona.

Der Prix Goncourt ist die renommierteste Literaturauszeichnung in der französischsprachigen Welt. Er ist lediglich mit zehn Euro dotiert, doch erreichen die ausgezeichneten Bücher gewöhnlich eine Auflage von 400'000 Exemplaren.

Der Präsident der Académie Goncourt, die den Preis vergibt, hatte am Montag erklärt, der Preis solle Bücher auszeichnen, die "von der Welt sprechen, in der wir leben". "Ein guter Goncourt öffnet für den Leser eine unerwartete Tür, auch wenn sie sich nicht leicht öffnen lässt", sagte Bernard Pivot.

Im vergangenen Jahr war der Preis an die Schriftstellerin Lydie Salvyre für ihren Roman "Pas Pleurer" gegangen. Sie war eine von nur sechs Frauen, die seit 1975 ausgezeichnet wurden.

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SDA-ATS