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Protest wegen nicht genehmigter Siedlung im Westjordanland

Dieser Inhalt wurde am 03. März 2011 - 10:05 publiziert
(Keystone-SDA)

Ultrarechte Israelis haben am Donnerstag die zentrale Schnellstrasse zwischen Tel Aviv und Jerusalem blockiert. Die Aktion war Auftakt zu einem "Tag des Zorns" aus Protest gegen die Zerstörung einer nicht genehmigten Siedlung im Westjordanland.

Etwa 15 Demonstranten hielten bei Latrun vorübergehend den Verkehr auf, wie ein israelischer Polizeisprecher bestätigte. Die Polizei habe die Aktivisten kurz darauf von der Strasse geholt. An der Ausfahrt nach Jerusalem wurden zudem Autoreifen in Brand gesetzt.

Ultrarechte Israelis wollten mit dem landesweiten "Tag des Zorns" gegen die Zerstörung des Siedlungs-Aussenpostens Chavat Gilad im Westjordanland am Montag protestieren. Bei dem Einsatz war es zu Zusammenstössen zwischen Siedlern und Sicherheitskräften gekommen. Acht Siedler wurden festgenommen.

Der Polizeisprecher sagte am Donnerstag, die Polizei sei landesweit in erhöhter Alarmbereitschaft, insbesondere in Jerusalem und im Westjordanland.

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