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Tausende Menschen haben am Samstag in Sanford im US-Staat Florida an einer Solidaritätskundgebung für einen afroamerikanischen Jugendlichen teilgenommen, der von einem Mitglied einer freiwilligen Bürgerwehr erschossen wurde.

Die Demonstranten trugen Schilder und T-Shirts mit dem Bild des Opfers, Trayvon Martin, und forderten die Festnahme des Todesschützen.

Dann marschierten die Kundgebungsteilnehmer zur Polizeibehörde in Sanford, wo der Bürgerrechtler Al Sharpton eine Rede hielt. "Wir leben inmitten eines amerikanischen Paradoxons", erklärte er. "Wir können einen Schwarzen ins Weisse Haus setzen, aber ein schwarzes Kind nicht durch ein bewachtes Viertel begleiten."

Der 17-jährige Martin war Ende Februar zu Fuss zur Wohnung der Verlobten seines Vaters in einer geschlossenen Wohnanlage unterwegs, als ein freiwilliges Mitglied der Bürgerwehr ihn tötete. Der Schütze erklärte, in Notwehr gehandelt zu haben.

Martins Familie zweifelt an der Aussage. Der Vorfall löste in den USA eine neuerliche Debatte über Rassismus und laxe Waffengesetze aus.

SDA-ATS