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José Mauricio Rodríguez war Geheimdienstchef unter Ríos Montt in Guatemala. Ihr Verhalten soll nun in separaten Gerichtsverfahren beurteilt werden. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA EFE/SANTIAGO BILLY

(sda-ats)

Der Völkermordprozess gegen den früheren guatemaltekischen Machthaber Efraín Ríos Montt ist erneut ins Stocken geraten. Das Gericht gab am Mittwoch einem Antrag der Nebenklage statt.

Diese verlangte, das Verfahren gegen Ríos Montt vom Prozess gegen seinen früheren Geheimdienstchef José Rodríguez abzuspalten. Durch den gemeinsamen Prozess seien sowohl die Rechte der Angeklagten als auch der Opfer verletzt worden, sagte Menschenrechtsanwalt Héctor Reyes. Der Oberste Gerichtshof müsse nun zwei neue Kammern benennen, die die beiden Verfahren künftig getrennt führen.

Ríos Montt war 2013 wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 80 Jahren Haft verurteilt worden. Er soll unter anderem für den Mord an 1771 Indios vom Maya-Volk der Ixil im Norden des Landes verantwortlich sein. Aufgrund von Verfahrensfehlern wurde der Schuldspruch wenige Tage später jedoch wieder aufgehoben. Ein neuer Prozess gegen den schwerkranken 89-Jährigen kam immer wieder ins Stocken. Mitte März wurde das Verfahren neu aufgerollt.

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SDA-ATS