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2013, 2015 - und 2017? Paris Saint-Germain droht in der Champions League erneut in der K.o.-Phase am FC Barcelona zu scheitern. Im 2. Achtelfinal spielt Borussia Dortmund bei Benfica Lissabon.

Zum dritten Mal in den letzten fünf Austragungen bekommt es Paris Saint-Germain in der K.o.-Phase der Champions League mit dem FC Barcelona zu tun. Nach den Viertelfinal-Niederlagen 2013 und 2015 wollen sich die Franzosen nun im Achtelfinal revanchieren. "Alle reden davon, dass wir wenig Aussichten haben. Ich sehe das völlig anders", gab sich Torhüter Kevin Trapp vor dem Hinspiel in Paris kämpferisch. Dass Barcelona in den letzten neun Jahren in der Champions League immer mindestens die Viertelfinals erreichte, blenden Trapp und Co. aus.

Zlatan Ibrahimovic hat die Pariser inzwischen verlassen und nimmt der Affiche eine besondere Würze. Der Abgang des Schweden nach England scheint aber vor allem einem gut zu bekommen, der im Nationalteam an der Seite von Barcelonas Stürmer Luis Suarez spielt. Edinson Cavani, am letzten Freitag gegen Bordeaux (3:0) mit zwei sehenswerten Volleys erfolgreich, lässt Ibrahimovic mit Toren am Laufmeter vergessen.

31 Treffer erzielte der Stürmer aus Uruguay in den 30 bisherigen Pflichtspielen der Saison, neun allein in den letzten sechs Partien. Er kann es mit diesen Werten an seinem 30. Geburtstag im Hinspiel problemlos mit Suarez aufnehmen, seinem Antipoden bei Barcelona, dessen Ausbeute von 25 Toren in 32 Spielen er übertrifft.

Respekt und Skepsis

Derweil die eigene Offensive wesentlich von "El Matador" Cavani abhängig ist, fürchten die Pariser neben Suarez noch weitere gegnerische Ausnahmekönner, allen voran Lionel Messi, der im laufenden Wettbewerb schon zehnmal getroffen hat, und Neymar. "Gegen das Sturmtrio des FC Barcelona reichen harte Arbeit und höchste Konzentration nicht aus. Da muss man auch zu Gott beten", sagte PSG-Captain Thiago Silva, der das Hinspiel wegen Beschwerden in der linken Wade verpasst, ehrfürchtig. Silvas Landsmann Lucas Moura befand, Messi könne man nur stoppen, "wenn man ihn festbindet".

Auch der Pariser Anhang blickt dem erneuten Duell mit dem FC Barcelona mit Skepsis entgegen. In einer Online-Umfrage des Radiosenders RTL sagten 72 Prozent der gut 1000 Teilnehmer, PSG werde ausscheiden und damit sein Ziel (Halbfinal) nach vier Viertelfinals in Folge erneut verpassen.

Dafür spricht auch, dass PSG-Trainer Unai Emery in seinen 23 Anläufen als Trainer nur einmal gegen Barcelona gewinnen konnte: im Oktober 2015, als Messi fehlte. Am Dienstag in Paris ist der fünfmalige Weltfussballer dabei; von den Stammkräften fehlt einzig Verteidiger Javier Mascherano.

Dortmund will zurück in die Spur

Im Estadio da Luz von Lissabon will Borussia Dortmund nach dem 1:2 gegen Darmstadt am Wochenende wieder in die Spur finden. "Wir haben bisher in der Champions League gute Spiele gemacht. Das soll so bleiben", sagte Captain Marcel Schmelzer. Goalie Roman Bürki ist überzeugt, dass der BVB in Lissabon sein "wahres Gesicht" zeigen wird.

Tatsächlich stehen Dortmunds Leistungen in der Champions League im Kontrast zu jenen in der Bundesliga. In der Meisterschaft wechseln sich Licht und Schatten beim Tabellenvierten ab. In der Gruppenphase der Königsklasse liessen die Deutschen derweil Real Madrid und auch Benficas Stadtrivale Sporting ungeschlagen hinter sich. Ermutigend ist zudem die jüngste BVB-Bilanz gegen portugiesische Klubs. Sowohl der FC Porto (in der letztjährigen Europa League) als auch Sporting hatten zuletzt je zweimal das Nachsehen.

Vor dem Gang zu Portugals Meister der letzten drei Jahre, der im Vorjahr im Viertelfinal nur knapp an Bayern München gescheitert ist (2:2, 0:1), erinnerten sie sich beim BVB gerne an ein Duell aus der Vergangenheit: Am 4. Dezember 1963 spielte sich Dortmund gegen das damalige Weltklasseteam von Benfica im Achtelfinal-Rückspiel des Landesmeister-Pokals in einen Rausch und setzte sich dank einem 5:0 mit dem Gesamtskore von 6:2 durch. Von einem 1:2 bis zu einem 5:0 ist angesichts der Dortmunder Schwankungen auch diesmal alles denkbar.

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SDA-ATS