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Carles Puigdemont spricht am Fest des jurassischen Volkes und bedankt sich für die Solidarität mit Katalonien.

KEYSTONE/ANTHONY ANEX

(sda-ats)

Carles Puigdemont, ehemaliger Präsident Kataloniens, hat das Fest des jurassischen Volkes in Delsberg besucht. Katalonien schaue auf den Jura, sagte der im belgischen Exil lebende Spanier, der sich für die Abspaltung Kataloniens von Spanien einsetzt.

Puigdemont wurde am Sonntag am Volksfest von hunderten Personen begeistert empfangen. Der katalanische Separatist gab Autogramme und stand für Selfies und Umarmungen bereit. Er war der Einladung des "Mouvement autonomiste jurassien" (MAJ) gefolgt.

In einer Ansprache lobte Puigdemont den Mut und die Brüderlichkeit. "Danke für Ihre Solidarität zu Katalonien", sagte der Separatistenführer. In Katalonien schaue man auf den Jura. So lobte Puigdemont etwa die direkte Demokratie der Schweiz, die "dem Volk die Stimme gibt". Auf die Zukunft der Stadt Moutier ging der Ehrengast allerdings nicht ein.

Umso deutlichere Töne schlug das MAJ an. "Wir werden nie akzeptieren, dass der Kanton Bern diese Abstimmung in Frage stellen kann", sagte Generalsekretär Pierre-André Comte.

Im Juni 2017 hatte das Stimmvolk von Moutier in einem kommunalen Urnengang mit knapper Mehrheit entschieden, vom Kanton Bern zum Kanton Jura zu wechseln. Immer noch sind sieben Abstimmungsbeschwerden bei der Regierungsstatthalterin des Berner Juras hängig. Über diese will die Statthalterin bis Ende Oktober entscheiden.

Am Volksfest wurde auch der neue Mann an der Spitze der Autonomisten-Bewegung vorgestellt. Jonathan Gosteli folgt auf Clément Piquerez, der die Béliers acht Jahre lang angeführt hatte.

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SDA-ATS