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Moskau - Trotz des vorläufigen Stopps beim Bau einer umstrittenen Autobahn in Russland hat sich Ministerpräsident Wladimir Putin am Freitag für das Bauprojekt ausgesprochen. Präsident Dmitri Medwedew hatte erst am Donnerstag das Projekt vorläufig gestoppt.
"Die Autobahn zwischen den beiden grössten Zentren Russlands, Moskau und St. Petersburg, muss gebaut werden", sagte Putin nun bei einem Besuch der ostrussischen Stadt Chabarowsk nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax.
Natürlich gebe es "immer Probleme zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Umweltschutz". Die Verkehrsprobleme in Moskau und in anderen grossen Städten seien aber bekannt.
Zugleich trat er dem Eindruck entgegen, in der Sache herrsche Uneinigkeit zwischen ihm und Präsident Medwedew. Sie hätten den Baustopp gemeinsam diskutiert, sagte Putin.
Nach seinem Besuch in Chabarowsk reiste Putin in die 2000 Kilometer entfernte ostsibirische Stadt Schita - demonstrativ am Steuer eines Lada auf einer neu gebauten Autobahn in der Region.
Medwedew hatte den Baustopp mit "zusätzlichen Analysen" begründet, die notwendig seien. Die neue Autobahn soll den Verkehr zwischen Moskau und St. Petersburg, der zweitgrössten Stadt des Landes, entlasten.
Für das Strassenprojekt wollen die Behörden den Chimki-Wald in einem Vorort nördlich von Moskau abholzen. Umweltschützer und Anwohner demonstrieren seit Jahren gegen das Projekt, in den vergangenen Wochen wurden die Proteste zunehmend zum Symbol für das Ringen der russischen Zivilgesellschaft mit den Behörden des Landes.
Aber auch die Regierungspartei Einiges Russland hatte an den Präsidenten appelliert, die Bauarbeiten unterbrechen zu lassen.

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SDA-ATS