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Spuren des Artillerie-Beschusses durch die regierungstreuen Truppen: Für einige Stunden pro Tag sollen die Waffen aus humanitären Gründen schweigen, ordnete Russlands Präsident Putin an.

KEYSTONE/EPA/MOHAMMED BADRA

(sda-ats)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat tägliche Kampfpausen für die syrische Rebellenhochburg Ost-Ghuta angeordnet. So sollten von Dienstag an "Verluste unter den Zivilisten in Ost-Ghuta vermieden werden", erklärte Verteidigungsminister Sergej Schoigu.

Die tägliche Waffenruhe solle jeweils zwischen 09.00 und 14.00 Uhr gelten, zitierte die Nachrichtenagentur RIA den Minister. Ausserdem habe Putin die Einrichtung eines Fluchtkorridors für Zivilisten aus dem belagerten Gebiet befohlen.

Ähnliche humanitäre Feuerpausen hatte es 2016 auch im nordsyrischen Aleppo gegeben, ohne dass sich letztlich an der Rückeroberung der Stadt durch syrische Regierungstruppen etwas änderte. Am Samstag hatte der Uno-Sicherheitsrat mit Zustimmung Russlands eine unverzügliche Waffenruhe für Syrien beschlossen.

Dennoch setzten Syriens Regierungstruppe ihre Angriffe auf die Rebellenenklave Ost-Ghuta auch am Montag fort. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) meldete heftige Angriffe auf Ost-Ghuta mit mindestens 31 Toten.

Die lokale Gesundheitsbehörde des belagerten Gebiets und Aktivisten warfen den Regierungstruppen sogar einen Angriff mit Giftgas vor, bei dem ein Kind ums Leben gekommen sei. Rettungshelfer verbreiteten dramatische Bilder aus Ost-Ghuta.

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SDA-ATS