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Russlands Präsident Wladimir Putin am Dienstag bei der Militärparade in Moskau.

Keystone/EPA/MAXIM SHIPENKOV

(sda-ats)

Mit einem Aufruf zum gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus hat der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag in Moskau die Parade zum Tag des Sieges über Hitler-Deutschland abgenommen.

"Für einen effektiven Kampf gegen Terrorismus, Extremismus, Neonazismus und andere Bedrohungen muss die internationale Gemeinschaft ihre Kräfte vereinen", sagte Putin vor Tausenden Soldaten. Zugleich betonte er, Russland müsse seine Streitkräfte stärken und den Patriotismus fördern.

Die russischen Streitkräfte seien in der Lage, "jeden möglichen Angriff abzuwehren", sagte Putin weiter. "Die Lehren vergangener Kriege zwingen uns, wachsam zu bleiben."

"Niemals vergessen"

Die "ungeheure Tragödie" des Zweiten Weltkriegs sei damals nicht verhindert worden, weil sich die führenden Länder der Welt nicht einig gewesen seien, sagte Putin. "Wir werden niemals vergessen, dass die Freiheit Europas und der lang erwartete Frieden auf der ganzen Erde von unseren Vätern, Grossvätern und Urgrossvätern erreicht wurden." Es "gibt, gab und wird keine Macht geben, die unser Volk besiegen kann", fügte Putin hinzu.

Auch in Dutzenden anderen russischen Grossstädten sowie in mehreren Ex-Sowjetrepubliken wurde der 72. Jahrestag der Kapitulation Nazi-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg begangen. Ehrengast in Moskau war der prorussische Präsident der Republik Moldau, Igor Dodon.

Bei der traditionellen Parade in der russischen Hauptstadt zogen mehr als 10'000 Soldaten und rund 100 Einheiten Kriegsgerät über den Roten Platz. Neben Panzern präsentierte die Armee atomar bestückbare Interkontinentalraketen vom Typ Jars. Erstmals wurden auch Fahrzeuge der für den Einsatz in der Arktis bestimmten Einheiten gezeigt.

Keine Jets wegen schlechten Wetters

Überraschend sagte das Verteidigungsministerium die beliebte Parade von Militärflugzeugen wegen schlechten Wetters ab. Normalerweise endet die pompöse Waffenschau mit einem Formationsflug von Kampfjets. Eine Änderung des Zeremoniells bei der Parade ist selten.

Während Westeuropa am 8. Mai der Befreiung von den Nazis gedenkt, gilt in Russland der 9. Mai 1945 als "Tag des Sieges", da an diesem Tag die Kapitulation der Wehrmacht im sowjetischen Hauptquartier ein zweites Mal besiegelt worden war.

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SDA-ATS