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Acht Jahre nach dem Tod des russischen Präsidenten Boris Jelzin hat sein Nachfolger Wladimir Putin ein Museum zu seinen Ehren eingeweiht. Putin nannte das Museum in Jelzins Heimatstadt Jekaterinburg einen Tribut an "die Erinnerung von Russlands erstem Präsidenten".

Es erinnere auch an den radikalen Wandel, den Jelzin während seiner Amtszeit in den 90er Jahren einleitete. "Ich erinnere die Worte von Boris Nikolajewitsch, die das ganze Land heute kennt: 'Pass auf Russland auf'", sagte Putin am Mittwoch.

Mit diesen Worten hatte der kranke Jelzin seinem Zögling Putin an Silvester 1999 die Verantwortung für das Land übertragen. Putin war ein kaum bekannter Geheimdienstchef, als Jelzin ihn damals zu seinem Nachfolger ernannte.

Putin sagte nun, die Worte hätten sich aber nicht nur an ihn, sondern "an uns alle, die jetzige und die künftige Generation" gerichtet. Jelzin habe gewollt, dass Russland "stark, wohlhabend und glücklich" sei. "Wir haben bereits viel getan, um diese Ziele zu erreichen", sagte Putin.

In Begleitung von Jelzins Witwe Naina besuchte Putin anschliessend mit Ministerpräsident Dmitri Medwedew das Museum. Die Ausstellung zeigt Jelzins Rolle bei der Einführung der Marktwirtschaft nach dem Kollaps der Sowjetunion 1991.

Der chaotische Verlauf der marktwirtschaftlichen Reformen erlaubte aber Einigen, riesige Wirtschaftsimperien aus dem Staatsbesitz zusammenzuraffen. Dies ist mit ein Grund, dass das öffentliche Bild Jelzins heute überwiegend negativ ist. Jelzin starb 2007 im Alter von 76 Jahren.

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SDA-ATS