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Die Wiederaufbereitung des verstrahlten Wasser bereitet den Ingenieuren im japanischen Atomkraftwerk Fukushima weiter Probleme. Kraftwerksbetreiber Tepco teilte zunächst mit, die Anlage funktioniere. Einige Stunden später musste sie wegen eines Lecks erneut gestoppt worden.

Tepco hat seit dem Erdbeben vom 11. März und dem anschliessenden Tsunami tonnenweise Wasser in die stark beschädigten Reaktoren gepumpt. Auf diese Weise sammelten sich rund 110'000 Tonnen verstrahlten Wassers an. Die Auffangbehälter drohen überzulaufen.

Die Aufbereitungsanlage, die der französische Atomkonzern Areva zusammen mit dem US-Unternehmen Kurion errichtete, könnte 1200 Tonnen Wasser pro Tag aufbereiten. Die Radioaktivität des Wassers wird dadurch 1000 bis 10'000 Mal schwächer. Tepco benötigt jeden rund 500 Tonnen Wasser, um die havarierten Reaktoren zu kühlen.

Nicht mehr alle Reaktoren in Betrieb nehmen

In einer Umfrage sprach sich unterdessen einer klare Mehrheit der Befragten dagegen aus, vom Netz genommene Atomkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen.

Wie aus einer von der konservativen Wirtschaftszeitung "The Nikkei" veröffentlichten Umfrage hervorgeht, sind fast 70 Prozent der 893 Befragten gegen eine Wiederaufnahme des Reaktorbetriebs. 47 Prozent sprachen sich dafür aus, die Zahl der Reaktoren zu verringern, während 21 Prozent für eine Schliessung aller Atomkraftwerke im Land plädierten.

Vor der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe vom 11. März hatten die 54 Atomreaktoren rund 30 Prozent des japanischen Strombedarfs gedeckt. Nach dem Unglück in Fukushima-Daichii wurde der Betrieb in 35 Atomkraftwerken im Zuge von Sicherheitsprüfungen und Wartungsarbeiten eingestellt.

Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan berief unterdessen zwei Minister für den Wiederaufbau und den Umgang mit der Atomkatastrophe ins Kabinett. Ryu Matsumoto soll den Wiederaufbau kontrollieren, während Goshi Hosono die Krise in Fukushima-Daiichi in den Griff bekommen soll.

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SDA-ATS