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Die prominente Ärztin und Soldatin Amina Okujewa ist bei einem Anschlag nahe Kiew getötet worden. Der Anschlag könnte jedoch ihrem tschetschenischen Mann gegolten haben. (Archiv)

KEYSTONE/AP/ANN MOLCHANOVA

(sda-ats)

In einer Serie rätselhafter Anschläge in der Ukraine ist die prominente Ärztin und Soldatin Amina Okujewa getötet worden. Oppositionelle Politiker kritisierten daraufhin am Dienstag massiv die Sicherheitsorgane.

Beobachter vermuten, dass das Attentat nahe Kiew eigentlich ihrem tschetschenischen Mann Adam Osmajew galt. Beide hatten im Osten des Landes in einer Freiwilligeneinheit gegen die prorussischen Separatisten gekämpft.

Der 36-jährige Osmajew wurde am Bein verletzt in ein Spital gebracht. Ihr Auto war mit einem Automatikgewehr beschossen worden. Wie ein Polizeisprecher sagte, hatte das Paar trotz eines ersten Anschlagsversuchs im Juni auf Personenschutz verzichtet.

Im Februar 2012 kurz vor der russischen Präsidentenwahl war Osmajew in der Ukraine festgenommen worden. Ihm wurde vorgeworfen, ein Attentat auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin vorbereitet zu haben. 2014 kam er wieder frei.

Es ist bereits der dritte Anschlag mit Toten in der ukrainischen Hauptstadt binnen weniger Wochen. Die Ukraine macht regelmässig den russischen Geheimdienst für die Attentate verantwortlich. Moskau weist die Verantwortung zurück.

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SDA-ATS