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Näfels/Leuggelbach GL - Im Kanton Glarus haben Unbekannte wiederholt in bewohnten Gegenden Schüsse abgefeuert. Am Samstag wurde in Näfels ein Mann ernsthaft angeschossen. Jetzt wurde bekannt, dass auch in einem Wohnquartier in Leuggelbach Kugeln flogen. Ein vierjähriger Bub wurde leicht verletzt.
"Wir nehmen die Vorfälle ernst und ermitteln mit Hochdruck", sagte der Medienverantwortliche der Kantonspolizei Glarus, Daniel Menzi, der Nachrichtenagentur SDA zu Berichten in der Tageszeitung "Die Südostschweiz".
Der Vorfall in Näfels passierte in einem Schrebergarten. Ein 50-jähriger Portugiese verbrachte dort den Abend mit Freunden, als ihn ein Kleinkaliberprojektil seitlich in den Oberkörper traf. Der Mann wurde so schwer verletzt, dass er notoperiert werden musste. Sein Zustand ist stabil.
Vierjähriger Junge leicht verletztGlimpflicher gingen die Schussabgaben in Leuggelbach aus. Am Mittwoch hörten Bewohner eines Wohnquartiers mehrere Schüsse. Im gleichen Moment traf etwas einen vierjährigen Jungen am Rücken und hinterliess einen leichten Kratzer. Ob es sich um einen Projektilsplitter oder ein anderes Objekt handelte, ist laut Menzi nicht klar.
Allerdings berichteten mehrere Nachbarn bei Befragungen der Polizei von Schüssen und herumfliegenden Projektilen. Einige der Zeugen gingen davon aus, dass jemand auf Vögel schoss, die auf den Hausdächern sassen.
Einschussloch im FensterEin Ehepaar entdeckte sogar ein Einschussloch im Fenster ihres Gartenschopfs. Die Kugel lag im Schopf und wird zur Zeit von Ballistikern untersucht.
Einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen in Näfels und in Leuggelbach kann die Polizei noch nicht bestätigen. Die Umstände und Motive der Schussabgaben seien noch unklar.
"Die Vorfälle sind besorgniserregend", sagte der Medienverantwortliche. Man dürfe ihre mögliche Tragweite nicht unterschätzen. Von einem Heckenschützen will Menzi aber nicht sprechen. Er empfiehlt der Bevölkerung dennoch aufmerksam zu sein und alle Beobachtungen auf jeden Fall der Polizei zu melden.

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SDA-ATS