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Der Raffineriebetreiber Petroplus arbeitet immer noch nicht profitabel: Im vergangenen Jahr resultierte ein Verlust von 112,3 Mio. Dollar, verglichen mit einem Minus von 249,9 Mio. Dollar ein Jahr zuvor. Erst im vierten Quartal schrieb das Unternehmen schwarze Zahlen.

Im fortgeführten Geschäft resultierte im Gesamtjahr ein Verlust von 106,9 Mio. Dollar (Vorjahr: 108,8 Mio. Dollar), wie das Unternehmen am Donnerstag weiter mitteilte. Operativ schrieb Petroplus wie bereits im Vorjahr einen Gewinn: Er stieg von 65,3 Mio. auf 155,4 Mio. Dollar. Der Umsatz erhöhte sich von 14,8 Mrd. auf 20,7 Mrd. Dollar.

Das vierte Quartal sei das beste Quartal im vergangenen Jahr gewesen, trotz der Streiks in Frankreich im Oktober, die das Unternehmen auf verschiedene Art beeinflusst hätten, heisst es in der Mitteilung.

Der Quartalsgewinn betrug 138 Mio. Dollar, verglichen mit einem Verlust von 184,2 Mio. Dollar im vierten Quartal 2009. Der Umsatz stieg von Oktober bis Dezember im Vergleich zur Vorjahresperiode von 4,2 Mrd. auf 5,7 Mrd. Dollar.

An der Spitze des Verwaltungsrats kam es zu einem rascheren Wechsel als ursprünglich geplant: Vizepräsident Patrick Monteiro de Barros übernahm das Präsidium von Thomas O'Malley bereits im Februar, statt wie angekündigt im Mai.

Petroplus erwartet im laufenden Geschäftsjahr weiterhin herausfordernde Marktbedingungen. Insgesamt geht das Unternehmen wegen der steigenden Nachfragen nach Ölprodukten aber von einer besseren Situation als im Vorjahr aus. Petroplus betreibt sechs Raffinerien in Europa, unter anderem eine Anlage in Cressier NE.

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SDA-ATS