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Die Raiffeisen-Bankengruppe hat 2010 unter dem Strich 627 Millionen Franken verdient, 18 Millionen weniger als 2009. Bereinigt um eine ausserordentliche Aufwertung im Vorjahr, stieg der Gewinn um 53 Millionen. Stark zugelegt hat Raiffeisen im Hypothekengeschäft.

Pierin Vincenz, Vorsitzender der Geschäftsleitung, zeigte sich am Freitag am Hauptsitz in St. Gallen "hoch zufrieden" mit dem Ergebnis. Die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz hat ihre Strategie in einem schwierigen Jahr gut umgesetzt, wie Vincenz sagte.

Der Bruttogewinn stieg um 7,4 Prozent auf 952,5 Mio. Franken und näherte sich damit wieder den Rekordergebnissen von 2006 und 2007. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft, dem wichtigsten Ertragspfeiler, stieg um 2,6 Prozent auf 2 Mrd. Franken, jener aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 6,3 Prozent auf 242 Mio. Franken.

Die Bank legte insbesondere bei den Hyphothekenausleihungen zu. Diese Sparte wuchs um 8,1 Prozent auf einen Bestand von 119,6 Mrd. Franken Ende 2010. Das Total der Kundenausleihungen belief sich auf 127,3 Mrd. Franken, was einem Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

3,4 Millionen Kunden

Die Kundengelder wuchsen um 5,2 Prozent auf 116,4 Mrd. Franken. Damit wurde das Schweizer Marktwachstum übertroffen. Insgesamt zog die Raiffeisenbank im vergangenen Jahr 63'000 neue Kunden an. Die drittgrösste Bank der Schweiz zählt damit 3,4 Millionen Kunden und verwaltet Vermögen von 140,8 Mrd. Franken.

Der Geschäftsaufwand stieg um 0,2 Prozent auf knapp 1,5 Mrd. Franken. Höheren Personalkosten steht ein geringerer Sachaufwand gegenüber, wie Marcel Zoller, Leiter des Departements Finanzen, sagte. Raiffeisen habe 2010 effizienter gearbeitet.

Dass der Gewinn der Bankengruppe trotz des guten Geschäftsgangs leicht abnahm, ist die Folge von Wertanpassungen bei den strategischen Beteiligungen an der Helvetia Versicherung und der Vontobel-Gruppe von 71 Millionen Franken im Jahr 2009. Diese Buchgewinne fielen 2010 weg.

Weiter auf Wachstumskurs

Im laufenden Jahr will Raiffeisen weiter wachsen. Laut Vincenz werden 16 neue Geschäftsstellen eröffnet, die Hälfte davon in der Westschweiz. Der Fokus liegt beim Ausbau des Anlage- und Firmenkundengeschäfts.

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SDA-ATS