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Die neue Bankenplattform wird das bisherige Frontsystem ablösen und die Wertschriftenabwicklung auf eine neue Avaloq-basierte Bankensoftware migrieren. Nach Projektende sieht Raiffeisen keine Notwendigkeit mehr für eine Beteiligung an Arizon. (Themenbild)

KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

(sda-ats)

Der Bankensoftware-Hersteller Avaloq wird alleiniger Besitzer von Arizon, weil Raiffeisen die Beteiligung daran abstösst. Grund ist die bald abgeschlossene Entwicklung der neuen IT-Plattform für die Bankengruppe.

Die beiden Unternehmen hatten 2014 das Joint Venture Arizon gegründet, an dem die Bankengruppe die Mehrheit hielt. Die damit realisierte neue IT-Plattform für Raiffeisen stehe demnächst vor ihrer Einführung, wie Raiffeisen Schweiz am Freitag ankündigte.

Raiffeisen sehe nun "keine strategische Notwendigkeit mehr für finanzielle Beteiligungen". Aus diesem Grund verkauft die Bank per 1. Januar 2019 ihren Arizon-Anteil von 51 Prozent an Avaloq; der Softwarehersteller wird somit zum Alleininhaber von Arizon.

Gleichzeitig stösst die Raiffeisen-Gruppe ihre Beteiligung von 10 Prozent an Avaloq ab. Käufer dieser Anteile Warburg Pincus. Der global tätige Investor hält damit künftig 45 Prozent der Avaloq-Aktien.

Über die Verkaufspreise wurde Stillschweigen vereinbart. Gemäss den Angaben sollen keine Stellen abgebaut werden.

Für den Betrieb und die Weiterentwicklung der Bankenplattform vereinbarten Raiffeisen und Arizon einen Service-Vertrag bis Ende 2024. Die Zusammenarbeit laufe künftig als "reines Kunden-Lieferanten-Verhältnis". Raiffeisen-Chef Patrik Gisel spricht in der Mitteilung von einer "neuen Phase" der Beziehungen, in der sich die Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen fokussieren können.

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SDA-ATS