Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Amman - Einen Tag nach dem tödlichen Einschlag einer offenbar fehlgeleiteten Rakete haben die jordanischen Ermittler Täter in Ägypten für den Abschuss verantwortlich gemacht.
Das Geschoss vom Typ Grad sei von der ägyptischen Sinai-Halbinsel abgefeuert worden, sagte ein ranghoher Behördenvertreter unter Berufung auf die Ermittler am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. "Eine Untersuchung hat uns dafür Beweise geliefert", ergänzte er.
Es gebe zudem starke Verdachtsmomente gegen eine Gruppierung, die er zunächst aber nicht nennen wolle. Die Tatsache, dass die Rakete nur irrtümlich in der Hafenstadt Akaba eingeschlagen sei, schmälere nicht die Tatsache, dass es sich um einen "terroristischen Angriff" gehandelt habe, sagte er.
Ägypten bestritt indes, dass die am Vortag auf die jordanischen beziehungsweise israelischen Urlaubsorte Akaba und Eilat abgefeuerten Raketen von der ägyptischen Halbinsel Sinai abgeschossen worden seien. "Sollen die Medien behaupten, was sie wollen", erklärte der Gouverneur der Provinz Süd-Sinai, Mohammed Abdul Fadil Schuscha, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.
Das besagte Grenzgebiet zwischen Ägypten, Jordanien und Israel sei gebirgig, so dass es "keinen Sinn macht, dort Raketen von dem Typ abzuschiessen, der (in den Berichten) erwähnt wurde", fügte der mit der Führung in Kairo eng verbundene Politiker hinzu.
Nach israelischen Angaben waren am Montag insgesamt fünf Raketen auf den südisraelischen Badeort Eilat abgefeuert worden. Durch den Beschuss starb im naheliegenden Akaba in Jordanien ein Mann. Fünf weitere Jordanier wurden verletzt.
Die ägyptischen Sicherheitsbehörden wiesen israelische Vorwürfe zurück, wonach die Raketen von der Sinai-Halbinsel abgefeuert worden sein sollen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS