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Tel Aviv - Zum ersten Mal seit anderthalb Jahren haben militante Palästinenser am Freitag wieder eine Rakete auf die südisraelische Stadt Aschkelon abgefeuert. Bei der Explosion in einem Wohngebiet wurde niemand verletzt. Es entstand jedoch Sachschaden, wie die Behörden mitteilten.
Aschkelons Bürgermeister Benny Waknin sprach im israelischen Radio vom schwersten Zwischenfall seit der israelischen Offensive im Gazastreifen zum Jahreswechsel 2008/09. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, der Angriff werde sehr ernst genommen, was als Hinweis auf eine militärische Reaktion gewertet wurde.
Es war der erste Raketenangriff auf Aschkelon seit Januar 2009. Bei der Rakete handelte es sich um ein russisches Modell vom Typ Grad. Diese Raketen werden vermutlich durch Tunnel unterhalb der Grenze von Ägypten aus in den Gazastreifen eingeschmuggelt.
Der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen (UNO) forderte Israel am Freitag auf, die Blockade des Gazastreifens aufzuheben. Zudem müsse der Sturmangriff der israelischen Armee auf einen Schiffskonvoi pro-palästinensischer Aktivisten von unabhängiger Seite untersucht werden.
Bei der Erstürmung des Schiffes mit Gütern für den Gazastreifen waren Ende Mai neun türkische Aktivisten getötet worden. Mit seiner Blockade will Israel Waffenlieferungen an die radikal-islamische Hamas verhindern, die den Gazastreifen regiert.

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SDA-ATS