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Ranking: Frankreich und Italien haben Probleme mit Pressefreiheit

Dieser Inhalt wurde am 20. Oktober 2009 - 13:06 publiziert
(Keystone-SDA)

Paris - Medienschaffende in Italien und Frankreich werden bei ihrer Arbeit zusehends eingeschränkt. In den USA herrscht dagegen unter Präsident Barack Obama mehr Pressefreiheit. Das geht aus der jüngsten Rangliste der Reporter ohne Grenzen (RSF) hervor.
Zu den freiesten Ländern für die Medien gehören demnach Dänemark, Finnland und Irland, wie die Journalistenorganisation mitteilte. Die Schweiz liegt weiterhin auf Platz 7, Österreich auf Rang 13 und Deutschland auf Platz 18.
Schlechte Noten erhalten zwei weitere Nachbarländer: In Frankreich und Italien habe sich die Situation weiter verschlecht, kritisiert RSF. Es sei "beunruhigend" zu sehen, wie europäische Demokratien in der Rangliste zusehends an Terrain verlören, heisst es in einem Communiqué.
In der Pressefreiheit müsste Europa mit gutem Beispiel vorangehen. Frankreich liegt neu noch auf Platz 43, Italien auf Rang 49.
In Italien würden Medienschaffende mitunter körperlich bedroht, ebenso in Spanien (Platz 44) und auf dem Balkan. Mehrere europäische Länder hätten überdies neue Gesetze in Kraft gesetzt, welche die Arbeit der Medienschaffenden in Frage stellten.
Beunruhigend ist laut RSF aber auch die Lage in Israel: Durch die Einschränkungen der Berichterstattung im Zuge der Gaza-Offensive hat das Land 47 Plätze verloren und liegt nun noch auf Rang 93.
Im Iran (Platz 172) hat sich die Situation laut RSF mit den Protesten nach der Präsidentschaftswahl nochmals verschlechtert.
Dagegen hat US-Präsident Barack Obama den Ruf seines Landes auch in Bezug auf die Pressefreiheit verbessert: Die Vereinigten Staaten kletterten um 20 Plätze auf Rang 20 nach oben.

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