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Der Simplontunnel bleibt bis mindestens am Samstagmittag geschlossen. Noch immer ist der Brand, der am Donnerstag ausgebrochen war, nicht ganz gelöscht. Wegen des Rauchs konnte bisher auch die zweite Tunnelröhre nicht befahren werden.

Spezialisten führten am Freitag Messungen durch, um festzustellen, ob das Feuer Verformungen an den Geleisen und der Fahrleitung verursacht hat. Wegen des dichten Rauchs wäre ein Zugverkehr aber ohnehin undenkbar gewesen. Im parallel zur ausgebrannten Röhre verlaufenden Tunnel hat es zwar nicht gebrannt, durch die Querstollen ist aber auch dort Rauch eingedrungen.

Aus diesem Grund konnten die Bahnunternehmen noch keinen Bahn-Shuttle zwischen Brig und Domodossola (I) einrichten, um die unterbrochen Nord-Süd-Verbindung auf der Achse wieder herzustellen. Vorerst verkehren Ersatzbusse über den Simplonpass. Dieser Dienst hat aber nicht annähernd die Kapazität der Bahn.

Bus statt Bahn

Derzeit würden weitere Busse aus der Deutschschweiz zusammengezogen, um das Angebot auszubauen, sagte SBB-Sprecher Christian Ginsig der Nachrichtenagentur SDA. Die Busfahrt verlängert die Reise von und nach Italien um mindestens zwei Stunden, zudem ist es laut Ginsig schwierig, die Anschlüsse zu gewährleisten.

Die SBB empfiehlt den Bahnreisenden, über die Gotthard-Route auszuweichen. Ob der Passagieransturm über Pfingsten aber auf dieser Strecke bewältigt werden kann, ist ungewiss. Die Züge dürften nämlich ohnehin gut besetzt sein, und viel mehr Extrazüge, als ohnehin geplant sind, haben auf der Strecke laut Ginsig nicht Platz. Man hoffe nun, dass es wegen der Situation am Simplon zu einer "natürlichen Entlastung" komme.

Wie es dort weitergeht, ist nach wie vor unklar. Am Freitagabend teilte die SBB mit, der Tunnel bleibe bis mindestens Samstagmittag geschlossen. Ob dann die zweite Röhre in Betrieb genommen werden kann ist ungewiss, da das Feuer noch immer nicht ganz gelöscht ist.

"Die Situation ist noch nicht vollständig unter Kontrolle", sagte SBB-Sprecher Jean-Louis Scherz. Noch immer seien zwei Löschzüge und ein Dutzend Feuerwehrleute dabei, Wasser auf den Brandherd zu spritzen. Sollte es nötig sein, könnten zwei weitere Löschzüge eingesetzt werden.

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SDA-ATS