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Nach rund einem Monat an der Internationalen Raumstation ISS ist der private Raumfrachter "Dragon" am Dienstag zur Erde zurückgekehrt. "Dragon" fiel laut NASA einige Stunden nach dem Abdocken von der ISS rund 400 Kilometer vor der Küste Kaliforniens in den Pazifik.

Der von dem Unternehmen SpaceX betriebene Frachter ist befüllt mit rund 1700 Kilogramm Müll und wissenschaftlichen Experimenten und soll nun per Schiff wieder an die Küste gebracht werden. Unter anderem hat der "Dragon" Daten und Ergebnisse von biologischen Experimenten an Bord, sowie die nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA vom Dienstag ersten Produkte eines 3D-Druckers im All.

Es war der erste Flug eines US-Versorgungsfrachters zur ISS seit Ende Oktober der von der Firma Orbital Sciences entwickelte "Cygnus" beim Start zur ISS explodiert war.

Der "Dragon" hat bereits vier Versorgungsflüge zur ISS hinter sich. Insgesamt sind bis 2016 zwölf solcher Missionen vereinbart, der Auftrag hat einen Gesamtwert von umgerechnet mehr als einer Milliarde Euro.

Start erneut verschoben

Unterdessen wurde der Start eines Klima-Forschungssatelliten am Dienstag wegen starken Windes verschoben. Bereits am Samstag war ein Startversuch nicht zustande gekommen. Ein neuer Termin wurde für Donnerstag (0003 MEZ) am Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida angesetzt, wie SpaceX weiter mitteilte.

Bei diesem Unternehmen geht es zudem darum, einen Teil einer Trägerrakete sicher auf eine schwimmende Plattform zu bringen und wiederzuverwenden. Dies war bei einem ersten Versuch im Januar missglückt.

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