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Rechtsgerichtete Parteien im Ausland feiern Schweizer Resultat

Dieser Inhalt wurde am 29. November 2009 - 15:56 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Für Spiegel Online, El Dschasira und BBC war am Nachmittag das deutliche Ja der Schweizer zum Minarett-Verbot das Thema zur Stunde. Auch auf anderen Nachrichtenseiten im Internet war das Thema die Nummer eins.
Auf der englischen Nachrichtenseite von El Dschasira ist es die wichtigste Geschichte des Nachmittages, vor den Unwettern in Saudi-Arabien und den umstrittenen Wahlen in Honduras. Wie oft auf ausländischen Webseiten ist auch hier das umstrittene Plakat mit der verschleierten Frau und den Minaretten ein zentrales Thema. Das SVP-Plakat wird quasi zur Ikone für das Minarett-Verbot in der Schweiz.
Mit einem Bild des Minaretts von Wangen bei Olten, das die Kontroverse über das religiöse Symbol unter anderem ausgelöst hatte, macht die BBC das Thema auf. Die britische Rundfunkanstalt wertet das Abstimmungsresultat als riesige Überraschung.
BBC verweist aber auch auf das europäische Umfeld. So habe Frankreich seinen Fokus auf die Kopfbedeckung für muslimische Frauen gelegt und Deutschland auf den umstrittenen Bau einer der grössten Moscheen Europas in Köln.
Spiegel Online stellt das Minarett-Verdikt ebenfalls an die Spitze. Auch hier ist die Gegenüberstellung Kirch- und islamischer Gebetsturm in Olten das Aufmacher-Bild. Der Beitrag kommt sogar noch vor dem Ausbrecher-Drama von Aachen.
Etwas weniger prominent, aber doch in den Schlagzeilen ist das Thema auf dem Internetportal von CNN. Auch auf anderen Online-Medien in aller Welt wurde prominent über den Ausgang des Schweizer Urnengangs berichtet. Dies zeigten diverse Google-News-Seiten, nachdem das Ja der Schweizer zum Verbot immer deutlicher wurde.
In den Nachbarländern der Schweiz war das Thema sofort die erste Top-Story auf Liste. Doch auch in den USA und in Grossbritannien rückte die Geschichte auf die obersten Ränge mit über 500 Medien-Nennungen.

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