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Keine Ruhe für Boris Becker. Der Rechtsstreit mit seinem früheren Geschäftspartner Hans-Dieter Cleven über ein Darlehen in Höhe von mehr als 36,5 Millionen Euro geht in die nächste Runde.

Cleven kündigte an, gegen ein Urteil des Zuger Kantonsgericht, in Berufung zu gehen. Letzte Woche hatte das Kantonsgericht Clevens Forderung, Becker müsse ihm die Darlehen in Millionenhöhe zurückzahlen, mit der Begründung zurückgewiesen, die Darlehen seien nicht rechtskräftig gekündigt worden.

Wie der frühere Geschäftspartner von Becker über seine Rechtsanwälte verlauten liess, werde mit der Berufung das Urteil nicht rechtskräftig. Die Anwälte erklärten, die Berufungsschrift werde innerhalb der gesetzlichen Frist eingereicht, das Obergericht des Kantons Zug müsse dann entscheiden. Unabhängig von diesem Verfahren werde Cleven seine Forderungen auch in den kommenden Tagen in einem in Grossbritannien gegen den früheren Tennisweltstar laufenden Insolvenzverfahren anmelden.

Becker war von einem Konkursgericht in London wegen unbeglichener Schulden bei einer britischen Privatbank für zahlungsunfähig erklärt worden. Sein Anwalt hatte vor Gericht erklärt, es gebe ausreichend Beweise dafür, dass der dreimalige Wimbledon-Sieger die Verbindlichkeiten bald begleichen könne. Ende Juni sagte Becker gegenüber der "Süddeutschen Zeitung", er sei "weder zahlungsunfähig noch pleite".

SDA-ATS