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Die heftigen Gewitter vom Sonntagabend haben im Waadtland Millionenschäden verursacht. Das viele Wasser gab auch am Montag Probleme auf, so mussten die Rheinschifffahrt und vorübergehend auch die Aare-Schifffahrt eingestellt werden.

Laut den Schweizerischen Rheinhäfen hatte der Pegel Basel-Rheinhalle gegen 9.30 Uhr 813 Zentimeter betragen, womit die massgebliche Hochwassermarke von 790 Zentimeter überschritten war. Der Rhein wurde daraufhin für die Grossschifffahrt von Basel bis Birsfelden BL und für die Kleinschifffahrt bis Rheinfelden AG gesperrt.

Auch die Schifffahrt zwischen Biel und Solothurn wurde wegen Hochwassers eingestellt, wie Railinfo mitteilte. Ab (morgen) Dienstag sollte sie aber wieder normal funktionieren, teilte die Bielersee Schifffahrt (BSG) mit.

Millionenschaden im Waadtland

Stark betroffen von den Regenfällen war die Region rund um Moudon im Kanton Waadt. Die Schadensumme dürfte sich auf gegen zwei Millionen Franken belaufen, sagte Gemeinderat Jacques Besson am Montag.

In rund zehn Gebäude in Moudon war am Sonntagabend Wasser eingedrungen, auch im Nachbardorf Lucens waren einige Häuser betroffen. Drei Familien mussten anderweitig untergebracht werden, eine von ihnen sollte noch am Montagabend in ihr Zuhause zurückkehren können.

Rund 180 Personen waren laut Besson im Einsatz, um die Folgen des Unwetters zu bekämpfen. Ein Feuerwehrmann wurde dabei leicht verletzt.

Bahnverkehr beeinträchtigt

Wegen der starken Regenfälle kam es in der Region zu einem Erdrutsch, der die Bahnlinie verschüttet. Zwischen Moudon und Ecublens-Rue auf der Linie Lausanne - Payerne fahren deshalb während mehreren Tagen keine Züge mehr. Es verkehren Ersatzbusse.

Die Arbeiten seien im Gang, teilten die SBB am Montag mit. Die Strecke zwischen Moudon und Ecublens-Rue bleibe mindestens eine Woche gesperrt. Der Abschnitt zwischen Moudon und Lucens werde ab Dienstag wieder befahrbar sein.

Lokal grosse Regenmengen

Auf der Alpennordseite hatte es in der Nacht auf Montag verbreitet geregnet und gewittert, allerdings mit unterschiedlicher Intensität, wie Reto Vögeli von Meteonews auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

An einigen Orten seien Regenmengen von 50 bis 60 Liter pro Quadratmeter gefallen, so beispielsweise in Cressier und Delsberg. Dies sei ziemlich viel, sagte Vögeli. Da es fast kein Wind gegeben habe, seien die Gewitter sehr stationär gewesen.

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SDA-ATS