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Zürich - Im vergangenen Jahr haben die Anleger ihre Zurückhaltung abgelegt: Der Umsatz an der Schweizer Börse SIX und der Derivate-Börse Scoach stieg 2010 um 5,3 Prozent auf 1,19 Billionen Franken. Im Jahr 2009 war das Handelsvolumen noch um über 40 Prozent gesunken.
Allerdings gab es 2010 auch drei Handelstage mehr als 2009. Die Zahl der Abschlüsse erhöhte sich nur leicht um 0,6 Prozent auf rund 34,98 Millionen.
Immer populärer werden Exchange Traded Funds (ETF), also Fonds, welche die Entwicklung eines Börsenindex widerspiegeln: Der Umsatz mit ETFs erhöhte sich um fast 42 Prozent auf 71,68 Mrd. Franken. Schon im 2009 hatte das Handelsvolumen bei diesen passiv verwalteten Fonds um 28 Prozent zugelegt.
Im grössten Segment Aktienhandel stieg der Umsatz um 5 Prozent auf 915,48 Mrd. Franken. Bei den internationalen Anleihen sank der Umsatz um gut 56 Prozent auf 3,49 Mrd. Franken.
Bei den Franken-Anleihen betrug der Rückgang 1,7 Prozent auf 160,59 Mrd. Franken. Mit strukturierten Produkten/Optionsscheinen wurde 39,73 Mrd. Fr. umgesetzt, dass sind 7,1 Prozent mehr als 2009.
SMI im Minus, SPI im PlusDer Schweizer Leitindex SMI schloss das Börsenjahr 2010 bei 6436,0 Punkten (-1,7 Prozent). Seinen Höchststand hatte der SMI Mitte April bei 6990,7 Punkten erreicht.
Der breiter ausgelegte SPI notierte Ende Dezember bei 5790,6 Punkten (+2,9 Prozent). Den nach Umsatz betrachtet besten Tag hatten die Börsenplätze am 19. Februar verzeichnet.
Ansprechend verlief der Auftakt zum Börsenjahr 2011: Der Swiss Market Index (SMI) stieg am Montag um 0,90 Prozent auf 6493,88 Punkte. Der Swiss Performance Index (SPI) gewann 0,89 Prozent auf 5842,19 Punkte hinzu.

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SDA-ATS