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Die abgesetzte Chefanklägerin Venezuelas, Luisa Ortega, hat ihr Heimatland verlassen und ist nach Kolumbien geflohen.

KEYSTONE/AP/FERNANDO LLANO

(sda-ats)

Die nach einem wochenlangen Machtkampf mit Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro abgesetzte Generalstaatsanwältin des Landes, Luisa Ortega, hat sich trotz Ausreiseverbots nach Kolumbien abgesetzt.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Abgeordneten Germán Ferrer, sei sie in der Hauptstadt Bogotá gelandet, teilte die kolumbianische Einwanderungsbehörde am Freitag mit.

Ortega war zunächst per Boot auf die Karibikinsel Aruba übergesetzt und von dort in einem Privatflugzeug nach Kolumbien geflogen. Begleitet wurde das Ehepaar von einer Mitarbeiterin Ortegas und dem früheren Anti-Korruptions-Anwalt Arturo Vilar.

Ortega wirft Maduro vor, Venezuela zu einer Diktatur umzubauen. Sie war auf Betreiben des Staatschefs von dem regierungsnahen Funktionär Tarek William Saab ersetzt worden. Ihr Ehemann Ferrer wird beschuldigt, an der Spitze eines Korruptionsnetzwerks zu stehen und Geld auf Konten im Ausland geparkt zu haben.

Lange Zeit gehörte Ortega selbst zur Nomenklatur im sozialistischen Venezuela und trug die Regierungspolitik mit. Sie brach erst mit Maduro, als der Oberste Gerichtshof im März dem von der Opposition dominierten Parlament vorübergehend wichtige Kompetenzen entzog. Als der Präsident eine Verfassungsgebende Versammlung bilden und die Abgeordneten endgültig entmachten liess, überwarf sie sich vollends mit der Regierung.

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SDA-ATS