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Vier Bomben sind nach Angaben der Behörden am Freitag innerhalb weniger Stunden in Burma explodiert. In der zweitgrössten Stadt Mandalay, die auch bei Touristen beliebt ist, seien bei zwei Anschlägen vier Menschen verletzt worden, teilten die Behörden mit.

Zwei Sprengsätze seien in der abgelegenen Hauptstadt Naypyidaw und einem weiteren Ort, Pyi Oo Lwin, detoniert. Dort gab es keine Verletzten.

In Mandalay explodierten die Sprengsätze in einem Auto und in einer Abfalltonne, berichteten die Staatsmedien. In Naypyidaw detonierte Sprengstoff in einem leerstehenden Haus.

Es werden selten Bombenanschläge verübt in dem jahrzehntelang vom Militär streng geführten Burma. Einige wenige Anschläge wurden in den vergangenen Jahren aus der grössten Stadt Rangun gemeldet. Die bis zum Frühjahr regierende Militärjunta bezichtigte in der Regel Separatisten in dem Vielvölkerstaat.

Die Junta ist vor kurzem auf dem Papier einer zivilen Regierung gewichen, doch brachte sie in umstrittenen Wahlen ihre eigene Partei an die Macht. Viele der alten Gesichter sitzen in Zivil auch in der neuen Regierung.

Verunsicherungskampagne möglich

Oppositionelle halten auch eine Verunsicherungskampagne des Regimes selbst nicht für ausgeschlossen. Die im November nach jahrelangem Hausarrest in Rangun freigelassene Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hatte vor kurzem ihre Absicht bekundet, durch das Land zu reisen.

Mit Hinweis auf eine prekäre Sicherheitslage könnten die Behörden das unterbinden. "Wir machen uns Sorgen und müssen sehr vorsichtig sein, was die Sicherheit von Aung San Suu Kyi angeht", sagte ihr Sprecher Nyan Win.

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The citizens' meeting

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SDA-ATS