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Basel - Deutsche und Schweizer Grenzbehörden haben in der Region Basel im ersten Halbjahr mehr Schweizer Einkaufstourismus jenseits der Landesgrenze beobachtet. Grund ist laut Schweizer Grenzwache und deutschem Zoll wohl der schwache Euro.
Als Indiz für den gewachsenen Einkaufstourismus gelten die an der Grenze abgestempelten Ausfuhrbescheinigungen für private Einkäufe auf deutscher und die Selbstdeklarationen auf Schweizer Seite, wie die Grenzwachtregion Basel und das deutsche Hauptzollamt Lörrach am Donnerstag mitteilten. Beide seien um rund 10 Prozent gestiegen.
So stempelte der deutsche Zoll an der Grenze zwischen Weil am Rhein (D) bei Basel und Rheinfelden (D) in den letzten sechs Monaten 1,35 Millionen Ausfuhrbescheinigungen ab; im ersten Semester 2009 waren es noch 1,23 Millionen gewesen. Einen rund 11-prozentigen Anstieg hatte es zudem schon von 2008 auf 2009 gegeben.
Prozentual ähnlich wie die deutschen Ausfuhrbestätigungen nahmen im ersten Halbjahr 2010 an der deutschen sowie französischen Grenze in der Region Basel die Selbstdeklarationen von Einkäufen im Ausland bei der Schweizer Grenzwache zu. Laut der Mitteilung war dabei der Einkaufstourismus nach Deutschland stärker als nach Frankreich.
Selbstdeklarationen müssen Reisende an der Schweizer Grenze in eine Box einwerfen, wenn der Grenzübergang unbesetzt ist, ihre Einkäufe aber die Freimengen übersteigen. Ausfuhrbescheinigungen werden im Ausland vom Verkaufsgeschäft ausgestellt und bei der Ausreise vom Zoll bestätigt; Kunden können dann die jeweilige Mehrwertsteuer zurück erhalten.
Gemäss dem Grenzwachtkommando Basel zählen im Einkaufstourismus seit Jahren Lebensmittel zu den häufigsten Produkten. Weitere Anteile entfielen auf den Heimwerkerbedarf, Autoreparaturen, Haushaltsgeräte und Möbel, wie es in der Mitteilung heisst. Je nach Jahreszeit gebe es aber Unterschiede.

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SDA-ATS