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Die UBS vergleicht die Lage auf dem Schweizer Immobilienmarkt mit einem "steifen Wind". Während die Ökononen der Grossbank kein Anzeichen einer flächendeckenden Blase sehen, warnen sie vor einer Überhitzung des Marktes in einzelnen Regionen.

Teure Wohnlagen wie der Zürich- und der Genfersee, Zug oder einige der Nobel-Ferienorte haben nach Ansicht der UBS in den vergangenen Jahren zu starke Steigerungen bei den Wohnpreisen erlebt. Für die Ökonomen der Grossbank birgt dies gewisse Risiken.

So könnten bei negativen wirtschaftlichen Entwicklungen Preisstürze mit langjährigen Folgen auftreten. Laut dem Marktbericht der UBS-Ökonomen, der am Mittwoch in Zürich präsentiert wurde, ist Vorsicht geboten: Probleme in einzelnen Regionen könnten sich dominoartig auf den gesamten Immobilienmarkt auswirken.

Spitzenreiter Genfersee

Bei einem konstanten Durchschnittswachstum verdoppelt sich der Preis für Wohneigentum in der Region Bern in 24 Jahren. Im gleichen Zeitraum aber versechsfachen sich die Preise der Genferseeregion, welche bei in der Skala der Preisanstiege nationaler Spitzenreiter ist. Laut UBS-Immobilienanalyst Saputelli kann eine solche Preisexplosion nicht nachhaltig sein.

Ein breiter Preisverfall von Immobilienpreisen ist für die UBS-Ökonomen dennoch unwahrscheinlich. So leide der Schweizer Immobilienmarkt weder unter der Spekulation noch unter zu günstigen Wohnfinanzierungsangeboten oder falschen Steueranreizen, sagte der UBS-Chefökonom für die Schweiz, Daniel Kalt.

Kalt sagt für 2011 ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 2,3 Prozent voraus. Die grundlegenden Daten für die weitere Wirtschaftsentwicklung sind gemäss der UBS-Einschätzung robust. Zudem hätten die Geschäftsimmobilien die Krise "überraschend" gut überstanden, sagte Claudio Saputelli.

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SDA-ATS