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Trotz Tiefzinsphase: Die Regionalbankengruppe Clientis hat im ersten Halbjahr deutlich mehr verdient. (Archiv)

Keystone/WALTER BIERI

(sda-ats)

Clientis hat im ersten Halbjahr 2017 deutlich mehr verdient. Die in der Gruppe zusammengeschlossenen 15 Regionalbanken steigerten den Konzerngewinn um 22 Prozent auf auf 37,2 Millionen Franken.

Darin enthalten ist indes als Sondereffekt ein ausserordentlicher Ertrag aus Rückzahlungen aus dem Clientis-Hilfsfonds in Höhe von 3,7 Millionen Franken, wie die Regionalbankengruppe am Freitag mitteilte.

Im Zinsengeschäft, dem wichtigsten Geschäftsfeld, konnten die Clientis-Banken den Erfolg dank einem verbesserten Hypothekargeschäft um 2,6 Prozent auf 84,6 Millionen Franken steigern. Die Kundenausleihungen stiegen in den ersten sechs Monaten um 1,8 Prozent auf 12,3 Milliarden zu, wovon 94 Prozent auf Hypotheken entfallen.

Zuwachs bei Kundengeldern

Die Clientis-Gruppe konnte trotz Tiefzinsumfelds im ersten Semester 2017 neue Kundengelder anziehen. Sie wuchsen um 2,5 Prozent auf 10,3 Milliarden Franken.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich um 11 Prozent auf 12,3 Millionen Franken. Der Handelserfolg verbesserte sich von 3,7 Millionen auf 4 Millionen Franken.

Die Geschäftsleitung zeigte sich im Communiqué zufrieden mit dem ersten Halbjahr. "Unsere Banken waren im ersten Semester trotz Negativzins-Umfeld und hartem Wettbewerb wiederum sehr erfolgreich", wird Clientis-Chef Andreas Buri zitiert.

Bilanzsumme wuchs mit einem Plus von 2,2 Prozent erneut. Die Gesamtkapitalquote verbesserte sich leicht von 18,1 Prozent per Ende 2016 auf 18,5 Prozent.

Für das Gesamtjahr rechnet die Clientis-Gruppe mit einem besseren Resultat. Dies durch weiteres Volumenwachstum und den Sondereffekt aus dem Clientis-Hilfsfonds.

Die Clientis-Banken beschäftigten Mitte Jahr 618 Mitarbeitende an 69 Standorten.

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SDA-ATS