Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bern - Die Reisebüros verlieren immer mehr an Boden gegenüber dem Internet: Mittlerweile buchen 40 Prozent der Schweizer ihre Reisen online. Ins Reisebüro geht nur noch ein Viertel der Leute.
Damit vergrössert das Internet seine Bedeutung als wichtigste Buchungsart weiter, wie aus einer Umfrage zum Buchungs- und Reiseverhalten der Schweizer Bevölkerung hervorgeht, die am Mittwoch vor den Medien veröffentlicht wurde. An der repräsentativen Umfrage im Auftrage des Reiseversicherers Mondial Assistance (ehemals Elvia Reiseversicherung) nahmen im Juni 1000 Personen teil.
Im Jahre 2005 hatten erst 17 Prozent der Befragten ihre Reisen online gebucht. Damals waren noch 34 Prozent der Leute ins Reisebüro gegangen und 29 Prozent hatten ihre Reisen selber organisiert.
Der weitere Vormarsch des Internets geht vor allem auf Kosten der Selbstorganisation. Heuer gaben noch 19 Prozent der Leute an, ihre Reisen selber organisiert zu haben.
Reisebüros leicht erholtDie Reisebüros haben sich indes etwas vom Taucher des Vorjahres 2009 erholt. Im vergangenen Krisenjahr gingen nur 22 Prozent der Leute ins Reisebüro, heuer sind es 26 Prozent. Die Buchung per Telefon (2 Prozent) und am Bahnschalter (1 Prozent) fällt wie bereits in der Vergangenheit kaum ins Gewicht.
Die meisten Anhänger findet das Internet bei den 26- bis 39-Jährigen, wo beinahe die Hälfte online bucht. Mit Ausnahme von den Senioren ist das Internet für alle Alterskategorien die beliebteste Buchungsart.
Die Alten bevorzugen nach wie vor das Reisebüro (36 Prozent). Allerdings hat der Anteil der Internetbucher auch bei ihnen stark zugenommen von 11 Prozent im Vorjahr auf gegenwärtig 26 Prozent). Bei den 40- bis 64-Jährigen ist der Anteil der Onlinebucher von 30 Prozent auf 40 Prozent angewachsen.
Dagegen verlor das weltweite Datennetz bei den Jüngsten an Bedeutung (von 45 auf 37 Prozent). Die 15- bis 25-Jährigen organisieren ihre Reisen vermehrt selber (23 Prozent nach 14 Prozent im Vorjahr).

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS