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Bremsspuren im Schienenverkehr: Erstmals seit 2014 haben Reisende im Quartalsvergleich weniger Kilometer im Zug zurückgelegt als im Vorjahr

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Im Schweizer Bahnnetz hinterlässt das zweite Quartal 2017 eine Bremsspur: Zum ersten Mal seit 2014 haben Reisende im Quartalsvergleich leicht weniger Kilometer im Zug zurückgelegt als im Vorjahr. Die Abnahme beträgt 0,5 Prozent.

5,11 Milliarden Personenkilometer sind in den Monaten April bis Juni zurückgelegt worden, wie der Verkehrsinformationsdienst Litra und der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) am Donnerstag meldeten.

Im zweiten Quartal 2016 waren es noch 5,13 Milliarden Kilometer gewesen. Dank guter Zahlen im ersten Quartal legte der Personenverkehr im ersten Halbjahr aber doch leicht zu.

Beim Güterverkehr ist der Rückgang gegenüber dem Vorjahr mit 3,1 Prozent deutlicher: Im zweiten Quartal 2017 sank die Zahl der Nettotonnen-Kilometer (zurückgelegte Kilometer multipliziert mit der der beförderten Gütermenge in Tonnen) auf 3,16 Milliarden. Im Vorjahresquartal waren es 3,26 Milliarden gewesen. Der Rückgang habe sich im ersten Quartal abgezeichnet, schreiben Litra und VöV.

Ein Quartalsvergleich der Trassenkilometer widerspiegelt die Abnahme: Wurden von April bis Juni 2016 noch 49,2 Millionen Trassenkilometer erfasst, waren es im selben Zeitraum des laufenden Jahres 48,9 Millionen oder 0,6 Prozent weniger.

Im Vergleich mit dem zweiten Quartal der Jahre 2014 und 2015 haben die Verkehrsleistungen der Bahn zugenommen, sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. Auch ist ein saisonaler Effekt auszumachen: im Reiseverkehr ist die Verkehrsleistung im zweiten Halbjahr höher als im ersten. Der Güterverkehr hat seine Spitzen im ersten Halbjahr.

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SDA-ATS