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Reisender mit 350 000 Euro in Unterhose und Schuhen

HANDOUT - Sichergestelltes Bargeld liegt auf einem Tisch im Düsseldorfer Flughafen. Am Düsseldorfer Flughafen soll ein Mann versucht haben, in Schuhen und Unterhose 350 000 Euro am Zoll vorbeizuschmuggeln. Foto: Hauptzollamt Düsseldorf/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits Keystone/Hauptzollamt Düsseldorf sda-ats
Dieser Inhalt wurde am 10. Dezember 2020 - 15:39 publiziert
(Keystone-SDA)

Am Düsseldorfer Flughafen soll ein Mann versucht haben, in Schuhen und Unterhose 350 000 Euro am Zoll vorbeizuschmuggeln.

Zunächst hatten Beamte der deutschen Bundespolizei 250 000 Euro in den speziell präparierten Schuhsohlen des 50-Jährigen gefunden, der aus der westdeutschen Grossstadt in die Türkei fliegen wollte. Hinzugerufene Zollbeamte fanden dann weitere 100 000 Euro in der Unterhose des Mannes. Er habe sie dort "freischwebend gelagert, in der Hoffnung, dass dort nicht nachgeschaut wird", sagte ein Behördensprecher am Donnerstag. Die Geldsumme bestand vor allem aus 500-Euro-Scheinen.

Er habe das Geld von einem Bekannten bekommen und solle es in die Türkei transportieren, gab er laut Zoll an. Er habe sich allerdings weder an den Namen noch die Kontaktdaten dieses Bekannten erinnern können.

Die Beamten stellten das Geld sicher. Geprüft wird nun, ob es aus legalen Quellen stammt oder ob es Anhaltspunkte für Geldwäsche gibt. Gegen den 50-Jährigen wird ausserdem wegen Nichtanmeldung von Barmitteln ermittelt. Der Fund wurde schon vor zwei Wochen gemacht, aber erst am Donnerstag vom Zoll mitgeteilt. Der Zoll wies darauf hin, dass Barmittel ab 10 000 Euro bei Ein- und Ausreise angemeldet werden müssen.

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