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Reiten bei Frauen die Sportart mit den zweitmeisten Verletzungen

Reiten ist die einzige Sportart, in der mehr Frauen verunfallen als Männer. Nach dem Skifahren ist Reiten bei Frauen zudem die Sportart mit den zweitmeisten Verletzungen, wie eine am Dienstag veröffentlichte Statistik der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) zeigt.

Beim Pferdesport verunfallen in der Schweiz jährlich rund 6600 Personen. Davon verletzen sich zwei bis drei Personen tödlich, wie eine bfu-Hochrechnung zeigt.

Während der Pferdesport bei den Frauen nach dem Skifahren und vor dem Snowboarden einen Spitzenplatz im Unfallgeschehen belegt, figurieren bei den Männern Fussball, Schneesport und Eishockey auf den ersten Rängen. Das führt insgesamt dazu, dass Reiten in der Statistik der Unfallversicherer doch deutlich hinter dem Fussball und dem Schneesport erst auf Rang 10 zu finden ist.

Der Hergang bei Reitunfällen ist meist ein Sturz vom Pferd oder eine Kollision mit einem Fahrzeug. Prellungen gefolgt von Verstauchungen und Zerrungen sowie Brüchen sind die häufigsten Verletzungsarten.

Zur Vermeidung von Unfällen empfiehlt die bfu Pferdesportlerinnen und -sportlern, sich mit den Verhaltensweisen von Pferden vertraut zu machen, sich durch Fachleute ausbilden zu lassen und beim Führen und Ausreiten immer Reitstiefel, Handschuhe und Reithelm zu tragen

Die bfu empfiehlt ferner, Ausritte nicht allein zu unternehmen und immer ein Mobiltelefon auf sich zu tragen. Zudem seien Zaumzeug, Sattel und Steigbügel regelmässig zu kontrollieren.

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